Kassenärztliche Bundesvereingung: Multi-Channel-Publishing


Im Jahre 2001 werden die gesetztlichen Grundlagen für die Einführung von Qualitätssicherungs-Programmen für kostenintensive chronische Erkrankungen (Diabetes, KHK, COPD etc.)  geschaffen. Ein wichtiges Ziel der Disease-Management-Programme (DMP) ist die Einführung evidenzbasierte Behandlungsmethoden und der für den Risikostrukturausgleich relevante statistischen Auswertung der Behandlungsqualität.
Die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der Länder haben eine wichtige Rolle bei der Organisation, der statistischen Auswertung und der Kommunikation mit den niedergelassenen Ärzten. Vom IGES-Institut wird 2007 für die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein einheitliches Kommunikationskonzept entwickelt, das den KVen der Länder eine individuelle Ansprache ihrer Mitglieder erlaubt. Das DMP-Journal erscheint 2007 und 2008 quartalsweise und informiert die Ärzte zum Thema DMP und Qualitätssicherung. Das Werk  wird aus verschiedenen redaktionellen Quellen, zu unterschiedlichen Schwerpunkt-Themen und in unterschiedlichen Grafik-Designs aggregiert und kann von den Landes-KVen wahrweise als HTML, PDF und / oder Druckwerk an die Ärzte verteilt werden.

Angesichts der zahlreichen Varianten von Inhalten und  Grafikdesign ist eine manuelle Produktion aller Ausgaben nicht praktikabel. Daher wird eine Lösung für eine automatische Produktion umgesetzt: technische Grundlage ist ein speziell konfiguriiertes Web-Content-Management-System (ZMS), das eine zentrale Content-Erfassung sowie einen redaktionellen Workflow bereitstellt. Die Vorschau der Artikel orientiert sich dabei am Zeilenumbruch der gestalteten PDF-Ausgabe und das System macht für jeden Arikel eine Vorgabe für die Zeichenzahl. Auf diese Weise kann trotz der inhaltlichen Varianzen eine homogene Daten-Grundlage für die Erstellung des Ausgabe-Satzes erreicht werden: für jede DMP-Indikation und jede KV wurde der XML-Strom aus dem CMS per Scripting  in das Ziel-Layout der Satzsoftware Adobe Indesign geladen. Auf diese Weise werden die unterschiedlichen  PDF-Ausgaben sowohl für web als auch für den (Digital-) Druck automatisch produziert  und der Herstellungsprozess kann (z.B. im Rahmen von finalen Korrektur-Vorgängen) für das gesamte Konvolut auf Knopfdruck reproduziert werden.

 

Die Unterschiede zwischen Redaktionssystem (Browser-Ansicht ) und finalem Feinsatz sind geringfügig. Der Redakteur bekommt bereits beim Erstellen des Artikels einen guten Eindruck, wie dieser später im Layout laufen wird (Bild rechts Browser, blau; links PDF-Ansicht, rot)

 

Workflow: Die redaktionellen Änderungen lassen sich mittels Versionierung und Differenz-Anzeige im System nachverfolgen

 

Layout des XML-Strom per Adobe Indesign-Template: die Layout-Rahmen werden per Indesign-Scripting automatisch mit dem Inhalt der XML-Elemente gefüllt

 

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