Universität Bern

(c) Uni Bern 2012

Seit 1903 das Hauptgebäude der Universität Bern. ZMS wird seit 2004 eingesetzt. Bild: (c) Uni Bern

Die Universität Bern hat schon früh auf ein vereinheitlichtes Content-Management gesetzt. Das Python-basierte ZMS ist seit 2004 das freie Publishing-System für die heute aus ca. 300 Mandanten bestehende mehrsprachige Multisite: die Faktultäten bzw. Institute sind in einer mehrstufigen Multiclient-Hierachie abgebildet und erhalten ihre Content-Modelle aus einem zentralen Konfigurations-Master. Für das User-Management gibt es eine LDAP-Integration, welche für jeden ZMS-Mandanten eine bedarfsgerechte Verrechtung der Redaktionsteams erlaubt. Zur Qualitätssicherung wird die Workflow-Funktion für die gestufte Dokumentfreigabe eingesetzt.
   

Im Backend kommt ein ZEO-Cluster zum Einsatz, der die Architektur in Publishing- und Produktions-Clients auftrennt. Die Datenströme der Publishing-Clients werden per Proxy-Cache gepuffert  und entsprechend  performant ausgeliefert. Nicht nur die Content-Modelle homogenisiert das komplexe System, sondern auch die Darstellungstemplates, welche universitätsweit für einen einheitlichen Look sorgen. Der Einsatz eines Richtext-Editors erlaubt auch den unbedarften Autoren einen raschen Einstieg in die Content-Produktion. Das über 10 Jahre stabil laufende ZMS wurde 2014/15 in einem umfassenden responsiven Relaunch auf die Version ZMS 3.2 aktualisiert. SNTL Publishing hat diesen Prozess begleitet und sorgt weiterhin für die dauerhafte System-Kompatibilität der Berner Spezialitäten.